Wie ist es gedacht?
Weil die Schulferien in Deutschland doch recht unterschiedlich liegen und dazu auch Ferienpläne verschieden sind, war mein Gedanke, dass der Juli und August "offene Buschcraft-Tage" sind.
Schön wäre es, wenn die Teilnehmer zumindest 3 Tage hier sein könnten, gerne auch etwas länger.
Nach dem Motto: die, die da sind, sind dabei !
Die Camptage sind grundsätzlich selbstorganisiert, d.h. Essen + Abwasch, Aufräumen, Lagerfeuer vorbereiten + Holz machen werden von allen Teilnehmer*innen gemeinschaftlich erledigt. Näheres besprechen wir gemeinsam im Kreis.
Vormittags nach dem gemeinsamen Frühstück auf dem Bushcraft-Platz und einem Ausrausch im Kreis ist Zeit für Workshops und Aktivitäten.
Nachmittags ist Zeit zur freien Verfügung (paddeln, baden, wandern, Ausflüge ans Meer oder zu den bronzezeitlichen Felsritzungen). Oder wir gehen gemeinsam auf Exkursion, Pilze sammeln, paddeln auf dem Unteren Bolsjö zur Insel rüber o.ä.
Abends treffen wir uns dann am Lagerfeuer.
Darüber hinaus sind Impulse aus dem Kreis der Teilnehmenden willkommen, wenn Ihr etwas mit den Anderen teilen möchtet (das kann auch Yoga sein oder was handwerkliches oder Pflanzen sammeln).
Kosten ?
Mit dem Wohnwagen oder auf der Zeltwiese bezahlt Ihr den Tagessatz, 20 Euro per Nacht.
Ansonsten fänd ich es schön, etwas Ausgleich für mein Engagemang durch MIthilfe auf dem Hof zu bekommen, z.B. etwas anzustreichen, Holz oder Flies zu machen, bei der Heuernte mitzuhilfen und dergleichen.
Bushcraft-Platz
Alle gemeinsamen Aktivitäten und Essenszeiten finden auf Franks Bushcraft-Platz "im hintersten Winkel" des Hofes statt. Hier sind wir ungestört, können Werkzeug für Handwerk oder Bushcraft-Projekte ausleihen, im Tipi trommeln, ums Feuer unter offenem Himmel oder ums Feuer im Unterstand sitzen mit Dach überm Kopf, in der Outdoor-Küche über offenem Feuer kochen oder backen und uns abends am Campfeuer treffen.
Es geht eine Trockentoilette an der Sommerhütte und eine Mulch-Toilette am Park4Night-Stellplatz. Dort ist auch eine Campingdusche, warmes Wasser kann im Kanister vom Haus aus gebracht werden!
Und bei sommerlichen Temperaturen ist natürlich der See zum Waschen da! Immer nahe an der Natur also...
Unterbringung
Es gibt unten am Bach eine kleine Campngwiese für mehrere Zelte. Bei Bedarf sind auf der Wiese hinter der Scheune weitere Plätzse.
Darüber hinaus könnt Ihr Euch mit einem kleinen Zelt (oder Tarp oder Hängematte) ein romantisches individuelles Plätzchen im Wald auf dem Bergrücken über dem Hof Amunderöd suchen.
Für Gäste im Wohnmobil gibt es 1 Stellplatz auf dem Park4Night-Platz und 1-2 schöne Plätze an der Scheune mit Aussicht auf die Ziegenweide!
Ausserdem haben wir eine kleine Sommerhütte ("Friggebod") von 10 qm mit Bett und Matratze für 1-2 Gäste.
Die Lage
Der Hof Amunderöd hat 2 Hektar mit Wiesen und Schaf- und Ziegenkoppeln. Frank und seine schwedische Frau Monica wohnen dort mit 2 kleinen Hunden, Schafen und Ziegen plus Fuchs und Luchs als freilebende "Nachbarn".
Amunderöd liegt 15 km = 15 Autominuten vom kleinen Örtchen Tanumshede entfernt (2 Supermärkte, Shoppingcenter, Bank etc.), 20 Automin. sind es bis zu den nächsten Badestränden am Meer, 30 km = 30 Automin. zum Tourismus-Örtchen Strömstad am Skagerrack, 3 Automin.= 20 Gehminuten zum gar nicht mal so kleinen See Unterer Bolsjö (mit versch. Badestegen, kleinen Klippen, Windschutz, Feuerstellen), wo man fast immer alleine zum Baden ist.
Die Gemeinde Tanum ist bekannt für eine Unzahl an besonderen Felsritzungen aus der skandinavischen Bronzezeit, mit dem interessanten Museum Vitlycke steht Tanum dafür auf der UNESCO-Liste als Weltkulturerbe!!
Die Schären vor der Küste Nord-Bohusläns hat die amerikanische Nachrichtenagentur CNN als eines der schönsten Paddelreviere der Welt ausgezeichnet! In Grebbestad und Strömstad kann man Seekajaks mieten oder geführte Touren buchen, der maritime Nationalpark rund um die Kosterinseln lässt sich auch per Fähre erreichen.
Ein Stück meiner Seele steckt hier drin.
Meine Begegnungen mit Native-Amerikanischen Lehrer*innen und Ältesten haben mich, Frank "Grünherz", mit nunmehr 69 Jahren wieder zurückgebracht zur Weisheit der christlichen Mystik im Geiste meines Namensvetters Franz (von Assisi).
In der Natur und in der Schöpfung das Göttliche zu sehen, die Sorge für die Tiere auf unserem Hof, draussen zu sein im Wald und mit dem Kanu unterwegs - das füllt mein Leben mit Freude!
Für mich ist immer noch mein Auftrag, was ich bei einer Visionssuche als meine Aufgabe erleben durfte: anderen Menschen die Verbindung mit der Natur zu ermöglichen. Dazu kann dieser Platz ein wunderbares Werkzeug sein!